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15.07.2014 17:59 Alter: 3 yrs

Europaabgeordneter der Familien-Partei fordert vom künftigen EU-Kommissionspräsidenten "schlüssige Familienstrategie"

PM - MdEP Arne Gericke: Juncker muss Familienpolitik auf Europas Agenda setzen!   Offener Brief: Europaabgeordneter der Familien-Partei fordert vom künftigen EU-Kommissionspräsidenten "schlüssige Familienstrategie"   BRÜSSEL/STRASSBURG. In einem offenen Brief hat sich Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familienpartei an den frisch gewählten EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker gewandt und eine konsequente "Familienstrategie für Europa" gefordert. Es gehe nicht darum, dafür neue Kompetenzen auf die Brüsseler Ebene zu übertragen: "Europa kann im gegebenen Rahmen viel tun, um Familien als Grundstock unserer Gesellschaft zu stärken. Familien- und Kinderfreundlichkeit ist ein Teil der Lösung, wenn wir von einem besseren Europa reden. Für die neue EU-Kommission muss das zur Querschnittsaufgabe werden", so Gericke. Er werde daran auch alle weiteren Kommissars-Kandidaten messen.


Kaum gewählt, schon im Dialog zu familienpolitischen Fragen: Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei mit Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission.

Familien und Kinder, so Gericke in seinem Schreiben an den Kommissionspräsidenten, seien im besonderen Maße "betroffen von der sozialen Schieflage und der hohen Arbeitslosigkeit" in Europa. Gleichzeitig brauche Europa glückliche Familien und Kinder, um dem demographischen Wandel als "einer seiner größten Herausforderungen begegnen zu können: Europa überaltert in fast dramatischer Geschwindigkeit."   

Vollkommen zu Recht betone die EU-Grundrechtecharta in Artikel 33 allgemein den "rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Schutz der Familie". Dieses Versprechen konkret umzusetzen, "ist originäre Aufgabe der Europäischen Kommission." Das gelte auch dann, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehe. "Hier kann Europa helfen, ganz neue Akzente für eine familienfreundliche Arbeitswelt zu setzen." Auch Missstände in nationalen Rentensystemen müsse "Brüssel mehr als bisher aufzeigen: Familienleistung gerade in der Altersvorsorge zu benachteiligen ist eine eklatante staatliche Fehlleistung", so Gericke.   

Als Europaabgeordneter der Familien-Partei sei er gewählt, "um in Brüssel und Strassburg für die Belange der Familien und Kinder einzutreten." Ein Auftrag, den er Ernst nehme - "in allen Bereichen der europäischen Politik". Von Juncker erwarte er deshalb "eine klare Vision und konkrete Vorschläge für eine konsequente Familienstrategie für Europa."     

 

Arne Gericke 

MdEP Europaabgeordneter der Familien-Partei Deutschlands   

Europäisches Parlament