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< Arne Gericke MdEP vertritt uns im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten
08.07.2014 07:27 Alter: 3 yrs

35­-Stunden­-Woche für Eltern?

Hört sich gut an, oder?


Familienministerin Schwesig und DIHK-Chef Schweitzer (Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages ) fordern gemeinsam längere Arbeitszeiten für Eltern.

Die Störenfriede „Kinder“ werden doch bequem in den Krippen entsorgt.

Warum könnten nicht die „faulen“ Mütter mehr arbeiten? So ähnlich klingen verschiedene Artikel in der Presse.

In einer sinnvollen Organisation einer 35- Stunden Woche von Vater und Mutter haben sich Eltern an die Arbeitswelt „anzupassen“.

Die Störenfriede „Kinder“  brauchen doch keine Bindung, sie brauchen doch nur Bildung! Warum stellt sich mir dann die Frage, haben wir so viele Schulabbrecher? Fragt sich jemand, warum Betriebe über Schwierigkeiten klagen, geeignete Jugendliche für ihre Ausbildungsstellen zu finden? Fragt sich jemand, warum Jugendliche immer wieder Komasaufen?

Statt sich Gedanken zu machen, wie wir in Zukunft die Renten und vor allem die Pflege der alten Menschen sichern, verbreitet man die Augenwischerei der Alterschance!  

Statt sich Gedanken über neue Studien zu machen: Ständig müde und erschöpft, Schlaf- und Konzentrationsstörungen und ständig unter Zeitdruck – immer mehr Mütter leiden unter Erschöpfung bis hin zum Burn-Out. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil von 49 auf 86 Prozent.

Eigentlich wurde Frau Schwesig zur Bundesfamilienministerin berufen, oder täusche ich mich?

Wir können jede Menge Geld sparen.  Frau Schwesig sollte ins Arbeitsministerium wechseln.

Eltern erhalten hier eine Mogelpackung, zahlen die Kinderbetreuung selber. Kinder (Arbeitskräfte,  fallen ja vom Himmel.  Oder wir klauen uns die Fachkräfte aus dem Ausland. Doch wie fragt das Ärtzeblatt: Wie viel Deutsch braucht ein Arzt?)

Wir machen uns Sorgen über immer mehr steigende Gewaltbereitschaft, über Komasaufende Jugendliche. Programme werden aufgelegt.

Macht sich einer Gedanken, was ein Kind braucht?

Ganz zuerst die Zuwendung seiner Eltern..