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Slogan: ... weil Familie das Wichtigste ist!
Familien-Partei Deutschlands Bundesverband
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Bundesprogramm » 7 Wirtschaft » 7.1 Soziale Marktwirtschaft

Bundesprogramm

7.1 Soziale Marktwirtschaft

Gesellschaft und Wirtschaft bedingen einander und sind untrennbar miteinander verbunden. Jede steht in der Verantwortung für die andere und muss dieser gerecht werden. Deshalb tritt die Familien-Partei Deutschlands für die soziale Marktwirtschaft ein. Die Beteiligung der Wirtschaft an der Finanzierung und Erhaltung der sozialen Sicherungssysteme ist eine definierende Eigenschaft einer solchen sozialen Marktwirtschaft. Die Familien-Partei Deutschlands möchte dieses Prinzip beibehalten und fördern. Die Wirtschaft muss ihrer sozialen und kulturellen Verantwortung gerecht werden.

Besonderes Augenmerk legt die Familien-Partei Deutschlands auf die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit. Arbeitszeiten sollen flexibel, Teilzeitarbeit nach Möglichkeit gefördert und der Berufswechsel von Phasen häuslicher Erziehungs- oder Pflegearbeit in die außerhäusliche Erwerbsarbeit erleichtert werden. Die Koppelung von Fördermaßnahmen mit familienfreundlichen Strukturveränderungen und Maßnahmen sollte zum Grundprinzip werden.

Die Familien-Partei Deutschlands wendet sich gegen Subventionen, die nicht mittelbar oder unmittelbar dem Gemeinwohl dienen. Das Subventionieren der Wirtschaft hat häufig zu Wettbewerbsverzerrungen geführt und Großunternehmen Vorteile gegenüber kleinen und mittleren Betrieben verschafft. Letztere sind jedoch das Rückgrat einer gesunden Volkswirtschaft und nicht zu benachteiligen. Der Zugang zu den nach einer grundlegenden Reform verbleibenden Fördermaßnahmen muss deshalb stark vereinfacht und dezentralisiert werden, damit auch kleine Betriebe die Möglichkeit haben, diese in Anspruch zu nehmen.

Der wirtschaftlichen Verödung ganzer Landstriche muss durch gezielte Maßnahmen zur Förderung lokaler Strukturen Einhalt geboten werden. Dabei darf aber keine Verlagerung von Arbeitsplätzen aus anderen Regionen erfolgen.

Für Existenzgründungen ist staatliches Risikokapital nach wie vor zur Verfügung zu stellen. Das Risiko ist dabei möglichst weit durch Rückgewährung entsprechender Sicherheiten zu minimieren. Zusätzlich sollten vielversprechende aber brach liegende Patente von Privatpersonen mit staatlichem Risikokapital zur Realisierung gebracht werden.

Die Familien-Partei Deutschlands tritt für die personelle Entflechtung von Staat und Wirtschaft ein. Dazu gehört einerseits die Unvereinbarkeit von politischen Mandaten mit gleichzeitiger Tätigkeit in der Wirtschaft und andererseits die wirtschaftliche Betätigung von politischen Organisationen und Parteien. Der Staat hat die Gemeinschaft seiner Bürger zu vertreten und nicht die Wirtschaft, obgleich die Wirtschaft Teil der Gesellschaft ist; der Staat hat das Wohl aller im Auge zu behalten.

Die Familien-Partei Deutschlands sieht die Wirtschaft in der Pflicht, ausreichend viele Ausbildungsplätze für die Schulabgänger zur Verfügung zu stellen. Ab einer bestimmten Mindestgröße hat jeder Betrieb auszubilden.

Die Familien-Partei Deutschlands beobachtet mit Sorge die Entwicklung, dass nach abgeschlossener Schul- oder Hochschulausbildung durch Unternehmen und Betriebe ein längerfristiges, unauskömmlich bezahltes Praktikum eingefordert wird, bevor über eine Einstellung entschieden wird.

Die Familien-Partei Deutschlands fordert für Praktikanten mit abgeschlossener Ausbildung einen gesetzlichen Mindestlohn sowie die zusätzliche Erstattung von Fahrtkosten.

In möglichst vielen Betrieben sollten die Arbeitnehmer am Produktivvermögen und am Gewinn beteiligt werden und so die Möglichkeit erhalten, auch bei sinkenden Realeinkommen aus Erwerbstätigkeit bei gleichzeitig wachsender Produktivität auskömmlich zu leben. Dies stärkt zugleich die persönliche Bindung zum Arbeitsplatz.


7.2 Globalisierung

Themen

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Impression 11 von 14 vom Hessischen Familientag in Eschborn am 30. Juni 2007