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Slogan: ... weil Familie das Wichtigste ist!
Familien-Partei Deutschlands Bundesverband
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Bundesprogramm

13 Völkergemeinschaft

Leitidee: Die Familien-Partei Deutschlands sieht die Friedenserhaltung und die Kriegsvermeidung als wesentliche Aufgabe der Außenpolitik an. Sie wendet sich gegen die Ausnutzung anderer Völker und die Zerstörung fremder Lebensräume zur Befriedigung eigener Bedürfnisse.

Die schlimmste Bedrohung des weltweiten Friedens ist die wachsende Ungerechtigkeit der Lebensverhältnisse. Eine Welt, in der 20 Prozent aller Menschen über 80 Prozent der Güter und Produktionsmittel verfügen, kann keinen Frieden finden. Von daher ist Entwicklungspolitik – als „Hilfe zur Selbsthilfe“ – für die Familien-Partei Deutschlands die Voraussetzung jeder Friedenspolitik.

Asyl sollte allen Berechtigten gewährt werden, denen ein sicheres Asylland in ihrem Kulturkreis nicht zur Verfügung steht.

Ausländer, die in die Bundesrepublik Deutschland kommen, um hier in Frieden dauerhaft leben und arbeiten zu können, sollen uns willkommen sein als Mitmenschen mit gleichen Rechten und Pflichten. Voraussetzung ist, dass sie sich uneingeschränkt zur freiheitlich demokratischen Grundordnung unserer Verfassung bekennen, die Gesetze achten, den Willen zur Integration in unsere Gesellschaft mitbringen und eine wirtschaftlich gesicherte Existenz in Deutschland anstreben. Die Integration der Neubürger sollte gezielt gefördert werden. Es darf keine Diskriminierung wegen ihrer ethischen, kulturellen und religiösen Lebensweise erfolgen. Es ist darauf hinzuwirken, dass sich vor allem in Großstädten keine Gettos einzelner fremder Nationalitäten bilden.

Damit sich nicht weiter Parallelgesellschaften in Deutschland ausbilden, unterstützt die Familien-Partei Deutschlands die Pflicht, Deutsch zu lernen und Deutsch zu sprechen. Andererseits sind Einrichtungen zum Erhalt der Landessprachen, Sitten und Kulturen zu unterstützen.

Alle rechtlichen Rahmenbedingungen sollten innerhalb der Europäischen Union (EU) angeglichen werden. Soweit möglich ist die Vielfalt der Regionen zu erhalten. Die direkte Bürgerbeteiligung in der EU ist zu stärken, insbesondere das Europäische Parlament muss gegenüber der EU-Kommission eine stärkere Stellung bekommen.

Die Familien-Partei Deutschlands tritt ein für ein vereintes Europa und die Verwirklichung der Menschenrechte weltweit, insbesondere auch der Kinderrechte im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention und der europäischen Menschenrechtskonvention. Zu den elementaren Menschenrechten gehören auch soziale Mindeststandards.

Ein vereintes Europa bedeutet für die Familien-Partei Deutschlands neben einer Wirtschafts- und Währungsunion auch eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik. Die Bundeswehr muss sich dem großen Ziel der Friedenserhaltung verpflichtet wissen. Militärische Einsätze außerhalb Deutschlands dürfen nur nach sorgfältiger Abwägung der Folgen stattfinden und müssen unter Parlamentsvorbehalt bleiben.

Umfangreiche Kontakte der Menschen verschiedener Länder und Kulturen untereinander sind eine wesentliche Voraussetzung friedlichen Zusammenlebens. Bi- und multinationale Begegnungen für alle Altersstufen sind zu fördern. Das Erlernen zumindest einer Fremdsprache sollte bildungspolitischer Standard in Deutschland werden.


Schlusswort

Themen

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Impression 13 von 14 vom Hessischen Familientag in Eschborn am 30. Juni 2007