Bundesprogramm
12.2 Energie
Vorhandene Energiereserven sollen sparsam verwendet werden; die Entwicklung regenerativer und umweltschonender Verfahren ist vordringlich. Die Entnahme nichtregenerativer Rohstoffe muss die Erforschung und Verwirklichung regenerativer Alternativen über eine Abgabe selbst finanzieren.
Die Nutzung der Atomenergie bringt unübersehbare Gefahren in der Zukunft. Die Familien-Partei Deutschlands steht dieser Art der Energiegewinnung skeptisch gegenüber.
Die Familien-Partei Deutschlands strebt an, dass sich angesichts der zunehmenden Umweltbelastungen in absehbarer Zukunft die „lokale Energieversorgung“ verbunden mit einer deutlichen „Dezentralisierung“ durchsetzt. Neben der Verwendung von Sonnenkollektoren, Solarzellen sowie Wind- und Wasserkraftanlagen propagiert sie die Nutzung von Biogas und Biomasse, die thermische Verwertung unvermeidbaren Mülls, Kraft-Wärme-Kopplung, den Einsatz von Wärmepumpen und Latent-Wärme-Speichern und nicht zuletzt den umfassenden Einstieg in die Wasserstofftechnologie. Die Familien-Partei Deutschlands will diesbezügliche Forschung und Projekte verstärkt fördern.
Außerstaatliche wirtschaftliche Monostrukturen, Oligopole oder Kartelle, die die energetischen Lebensgrundlagen eines Volkes beherrschen, lehnt die Familien-Partei Deutschlands ab. Der Staat darf in seinen Entscheidungen nicht erpressbar werden.
Die Familien-Partei Deutschlands steht für einen „kontrollierten Wettbewerb“ bei der Energieversorgung. Es dürfen keine Strukturen geschaffen werden, die zu Gunsten günstiger Tarife die Umwelt ausbeuten.
Konsum und Energieverbrauch sind nicht die einzigen Maßstäbe, an denen sich Lebensqualität bemisst. Die Familien-Partei Deutschlands wird jede Politik entschieden und dauerhaft bekämpfen, die nur nach dem Motto „mehr - schneller - teurer“ vordergründige Konsumbedürfnisse zu Lasten kommender Generationen bedient.
13 Völkergemeinschaft

