Bundesprogramm
11.1 Wohnen
Für die Familien-Partei Deutschlands ist Wohnraum generationenübergreifend zu planen und zu bauen. Diese Forderung bezieht sich sowohl auf die bauliche Realisierung der Wohnungen selbst, als auch auf die Gestaltung des Wohnumfeldes.
Zum Beispiel können Wohnungen so geplant werden, dass Zimmer für Kinder zu einem späteren Zeitpunkt für die Aufnahme alter Familienangehöriger geeignet sind. So kann eine entsprechende Wohnraumgröße die natürliche Entfaltung des Kindes gewährleisten. Das Wohnungsumfeld muss so beschaffen sein, dass für Kinder genügend Lebensraum zum gefahrlosen Spielen und für den älteren Mitbewohner genügend Möglichkeiten zu einem angenehmen Aufenthalt im Freien gegeben sind.
Altersgemischtes Wohnen und unabhängiges Wohnen im Alter sind zu fördern, ebenso die leichte Erreichbarkeit von Geschäften des täglichen Bedarfs.
Bauen und Wohnen sollten möglichst umweltschonend erfolgen. Insbesondere ist Rücksicht auf die verfügbaren Ressourcen an Energie, Boden und Baustoffen für künftige Generationen zu nehmen.
Die Familien-Partei Deutschlands fordert einen familiengerechten Wohnungsbau. Niemand darf aufgrund der Tatsache, dass er Kinder hat, auf dem Wohnungs- und Mietsektor im Abseits stehen. Familien haben höheren Wohnraumbedarf, verfügen derzeit über geringere Einkommensanteile für die Bezahlung des Wohnraums. Mit Erstattung der Kinderkosten und einem Erziehungsgehalt werden sie bei dem Wettbewerb auf dem Wohnungsmarkt die gleichen Chancen wie kinderlose Interessenten haben. Familien sollen beim Erwerb von Wohneigentum gefördert werden. Bei dieser Förderung sind sie nicht schlechter zu stellen als zwei nicht verheiratete Erwachsene.
11.2 Verkehr

